Schulsporthalle Karlschule: Bau am günstigsten Standort
Die Karlschule braucht eine Sporthalle für den Schulsport. Darüber besteht Einigkeit. Jetzt muss schnell gebaut werden, schließlich ist sie gerade für dne Ganztagsbetrieb erfoderlich. (s. auch "Ganztags in die Schule")
Vorgeschichte:
Wo sie stehen soll und wie die Methode aussehen soll, mit der der beste Standort gefunden werden kann, darüber gingen die Ansichten auseinander.
Da ist zunächst das Grundstück "Jägel":
Es ist das nächst liegende. Allerdings musste (auf Grund des Zuschnitts) mehr Gelände gekauft werden als benötigt wird. Zudem gibt es keine Möglichkeiten dort eine Außensportanlage einzurichten.
Dann das Gelände der Kaserne Joffre mit zwei möglichen Standorten:
Sie sind beide unwesentlich weiter entfernt als das Grundstück "Jägel". Auch dort fallen Kosten für den Geländeerwerb an. Voraussichtlich nicht so hohe wie im ersten Fall, da der Bund für schulische Nutzung weniger Geld verlangt. Es gibt Erweiterungsmöglichkeiten. Und Parkplätze für die Nutzung durch Vereine sind in unmittelbarer Nähe (Schwimmbad, Josefstrasse) vorhanden. Es müsste über den Gewerbekanal eine Brücke gebaut werden, die gemauerten Aufleger einer früheren Brücke sind noch vorhanden, zudem besteht die Gefahr, dass dort Altlasten gefunden werden.
Schließlich ein städtisches Grundstück beim Freibad:
Keine Kosten für das Gelände, aber der Weg dorthin ist der weiteste und es besteht die Gefahr, dass es von Hochwasser betroffen ist.
Für die ALG gab es nur ein Kriterium: Welcher Standort ist der günstigste? Wem das Grundstück gehört, ist uns egal. Wir haben uns auf das Wohl der Stadt Rastatt verpflichtet (dazu gehören auch deren Finanzen), deshalb haben wir für die Lösung gestimmt, die insgesamt die günstigste ist.
Wir gehen davon aus, dass die Kosten für die Halle selbst überall weitgehend gleich sind, deshalb war die Frage entscheidend, was uns das Grundstück kostet und was uns die eventuell vorhandenen Altlasten kosten. Das Angebot des Bundes war zwar von dem Preis pro Quadratmeter günstiger, aber die Erschließung hätte diesen Standort deutlich teurer gemacht als das sog. Jägel-Areal. Das Freibad war keine Alternative.
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